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Marma-Punkte
Unter Marmas versteht man Vitalpunkte, die eine Auswirkung auf die Funktion des gesamten Menschen haben. Man kennt im Ayurveda 107 Marmapunkte, mit denen die wichtigsten Körperfunktionen reguliert werden. Sie sind die Zentralstellen, an denen Venen, Arterien, Nerven, Muskeln, Sehnen, Gelenke und Knochen zusammentreffen. Sie liegen nicht auf der Hautoberfläche sondern im Inneren des Körpers. Marmas sind mit dem Schmerzzentrum verbunden. Die Marmapunke müssen nicht mit Schmerzen reagieren, sind aber druckempfindlich und sehr sensibel, sobald es zu signifikanten Störungen kommt.
Die meisten Marmapunkte sind paarweise angelegt. Es gibt nur wenige Zentral-Marmas. Man unterscheidet Marmas nach Gewebsstrukturen:
und nach dem Zeitdimensionen bei Verletzung des Marmapunktes:
Die Kenntnis der Marmapunkte wurde früher in Indien als Kampfkunst eingesetzt und zu Zeiten der Kolonialisierung von den Engländern verboten. Dadurch ging das großes Wissen teilweise verloren. Nach und nach finden sich Quellen, um das alte Wissen wieder aufzubereiten.
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